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SUMMARY:Georg Brun liest aus seinem neuesten Krimi: Mord am Sauloch
DESCRIPTION:Prickelnde Buchpräsentation in Münchens bezaubernder Champagner-Boutique. Ein Weinkeller zum Verlieben\, ein Krimi zum Atem anhalten. \nDie junge Oberkommissarin Nina Lutz ist neu bei der Kripo Garmisch und muss einen Mord aufklären: in einem Moorloch wurde eine Frauenleiche gefunden. Nina bittet Nathan um Hilfe. Seine Hilfe bringt schlussendlich die Ermittlungen entscheidend voran. \nVon der Moorleiche Therese\, einer Heilpraktikerin\, heißt es\, sie sei eine Hexe. Tatsächlich hat sie ein dunkles Geheimnis gehütet\, nämlich einen Mord von vor rund 30 Jahren. Ihre früher engste Freundin Franziska war an diesem Mord beteiligt und bekommt es mit der Angst zu tun. Zu Recht\, denn später wird auch sie ermordet – in dem gleichen Moorloch\, dem sogenannten „Sauloch“. \nEs gibt eine Reihe von zunächst Verdächtigen\, weil Therese ein ausuferndes Liebesleben hatte. Ein Geliebter aus Jugendtagen\, Hubert\, mischt sich in die Ermittlungen ein und macht sich zeitweise selbst verdächtig; auch er glaubt an einen Fluch aus der Vergangenheit. \nParallel gibt es mit Thekla eine Versicherungsmaklerin\, die Verpächterin eines Pferdehofes ist und Ärger mit dem Pächter hat\, aber auch Ärger mit einem Ex-Geliebten\, der sie stalkt. Auf zunächst unerklärliche Weise wird der Pächter ermordet und dann auch der Ex-Lover von Thekla. \nNina\, mit den Ermittlungen teilweise überfordert\, verliebt sich zu allem Überfluss in einen Mann\, der zunächst als Zeuge geführt wird\, sich später aber als Mörder herausstellt. \nDas Finale läuft auf ein ordentliches Fiasko zu. Immerhin werden alle Taten aufgeklärt\, aber Nina quittiert den Polizeidienst und zieht nach New York. \nGeorg Brun schafft es mit seinem neuesten Werk erneut\, einen hochverdichteten atmosphärischen Krimi zu entwickeln\, mit Figuren\, die plastisch vor den Augen der Lesenden entstehen\, in einer besonderen Atmosphäre.
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SUMMARY:Kunst als Schreibimpuls: Anthologie - Lesung
DESCRIPTION:Was passiert\, wenn man Kunst nicht erklärt\, sondern ihr erzählerisch begegnet? Aus dieser Frage ist eine Anthologie entstanden\, in der 23 literarische Texte unmittelbar mit den jeweils dazugehörigen Kunstwerken in Dialog treten: Jede Kurzgeschichte und jedes Gedicht steht im Buch direkt neben dem Werk\, das sie ausgelöst hat – ein gemeinsames Erlebnis aus Sehen und Lesen. \nDas Projekt: Weg von der Deutung\, hin zur Geschichte \nDie Herausgeber:innen Ines Witka und Joachim Speidel haben das Konzept zunächst in der Schreibpraxis erprobt – allein und in Gruppen – und anschließend mit dem Stuttgarter Autorenstammtisch des Bundesverbands junger Autorinnen und Autoren (BVjA) weitergeführt. \nIm Zentrum stand eine klare Arbeitsanweisung: Kunst betrachten\, sich anregen und inspirieren lassen – aber sich von kunsthistorischen Überlegungen freimachen. Kunstwerke sollten nicht erklärt\, sondern als „Türen“ verstanden werden\, die Einblicke in Alltag\, Innenwelten\, vergangene Zeiten oder magische Räume eröffnen. \nJede Autorin und jeder Autor wählte ein Kunstwerk und ließ sich – frei von Genrevorgaben – auf das ein\, was daran persönlich berührte oder faszinierte. Alle Texte sind eigens zu den Werken entstanden und stehen im Buch Seite an Seite mit den jeweiligen Abbildungen. Zugleich laden die Kunstwerke auch das Publikum dazu ein\, beim Lesen eigene Geschichten zu entwickeln. \nDie Bandbreite der Texte ist entsprechend groß: heiter oder tragisch\, historisch\, fantastisch\, surreal oder kriminalistisch. Entscheidend ist nicht die kunsthistorische Einordnung\, sondern die emotionale Resonanz\, die ein Originalkunstwerk beim Schreiben auslösen kann. Und so entsteht aus verschiedenen Kunstdisziplinen wieder eine ganz neue Kunst. \nOriginale als Erfahrung – und Auslöser fürs Schreiben \nDie Künstler:innen der ausgewählten Werke werden von der Stuttgarter Galeristin Imke Valentien vertreten. Im Interview beschreibt sie\, was sie an der Verbindung von bildender Kunst und Literatur besonders reizt: „Es entsteht eine weitere Dimension.“ Normalerweise gebe es eine Kommunikation zwischen Werk und Betrachter – durch die Texte komme nun eine dritte Ebene hinzu. \nBesonders prägend war dabei die Nähe zum Original: Einige Autor:innen nahmen Werke (nach Absprache) sogar mit nach Hause\, um sie in wechselndem Licht und in unterschiedlichen Stimmungen zu erleben. Valentien betont den Unterschied zwischen Abbildung und Original – und formuliert es pointiert: „Kunst ist für mich Nahrung.“ \nLesung Joachim Speidel\, Wolfgang Haenle\, Lara Vonwald\, Petra Naundorf\, Kai Bliesener
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